Katharina-von-Bora-Haus
Hupfeldstraße 21
34121 Kassel

So finden Sie uns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Straßenbahnhaltestelle Kirchweg (Linien 1,3,7), von dort aus ca. 5 Minuten Fußweg.
Oder Bushaltestelle Hentzestraße (Linien 12,25,27), von dort aus ca. 3 Minuten Fußweg.

Das Katharina-von-Bora-Haus

1952 wurde ein Gemeindehaus in der Hupfeldstraße gebaut. Neben der Adventskirche wurde es das zweite Zentrum der Gemeinde Wehlheiden. Anfang 1998 konnte es zum Gemeindezentrum erweitert werden. Heute trägt es den Namen Katharina-von-Bora-Haus und wird von der Kirchengemeinde und der Evangelischen Familienbildungsstätte gemeinsam genutzt.

Katharina von Bora, 29. Januar 1499 – 20. Dezember 1552

Bewegt von der Theologie Martin Luthers und den Ereignissen der Reformation, flüchtete Katharina von Bora 1523 aus dem Kloster, in dem sie als Nonne gelebt hatte, nach Wittenberg. Dort heiratete sie 1525 den Reformator Dr. Martin Luther. Sie war eine für ihre Zeit sehr selbständige, tatkräftige und beherzte Frau. In ihrem großen, gastfreundlichen Haus wuchsen nicht nur die eigenen sechs Kinder auf, sondern es fanden auch elf Waisenkinder aus verwandten und befreundeten Familien dort Heimat. Zudem nahm sie immer wieder Gäste und Studenten Martin Luthers auf. In der Pestzeit (1527) verwandelte sie ihr Haus in ein Hospital, in dem sie Kranke pflegte und Sterbende begleitete. Martin Luther nannte sie zärtlich: “Mein Herr Käthe” und “der Morgenstern von Wittenberg”. Katharina von Bora starb am 20. Dezember 1552 in Torgau. (jrs)

 
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